Guillaume Cailleau

Guillaume Cailleau ist ein in Berlin ansässiger Filmemacher und Künstler, der zwischen experimentellem Kino, Live-Performance, Musik und Theater arbeitet. Er hat Ingenieurswesen studiert, bevor er an der Universität der Künste Berlin studierte. Heute bewegt er sich fließend zwischen den Rollen des Regisseurs, Produzenten, Schauspielers und Bildgestalters. Seine Arbeiten entstehen oft in langfristigen Kooperationen mit anderen Künstler*innen, Filmemacher*innen und Musiker*innen wie Ben Russell, Timo Kreuser, Werner Dafeldecker oder Ulla von Brandenburg. Er ist auch aktives Mitglied von Noise-Projekten, darunter Ronce und das audiovisuelle Duo Kreuser/Cailleau. Im Theater hat er mit Regisseuren wie Thomas Ostermeier, Anne-Cécile Vandalem, Hakan Savaş Mican und Mala Kline zusammengearbeitet, oft in Kollaboration mit dem Video-Künstler Benjamin Krieg. Zu seinen ausgezeichneten Werken zählen die Filme „Laborat“ (Silberner Bär, Berlinale 2014), „Wunderschein“ und „Direct Action“ (Co-Regie mit Ben Russell, Bester Film Encounters Competition Berlinale 2024).