Adrian Figueroa
Adrian Figueroa arbeitet als Theaterregisseur und Filmemacher. Er studierte English Literature & Drama an der University of Greenwich und absolvierte ein Masterstudium in Applied Theatre an der Central School of Speech and Drama in London. Als Regisseur arbeitete er an renommierten Bühnen im deutschsprachigen Raum, darunter Deutsches Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Junges Schauspielhaus Hamburg, HAU Hebbel am Ufer, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Essen und Maxim Gorki Theater Berlin. Sein Stück „Aurora“ wurde für den Friedrich-Luft-Preis nominiert. „One day I went to Lidl“ war zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. „Arbeit und Struktur“ am Düsseldorfer Schauspielhaus wurde zum Festival Radikal Jung eingeladen und brachte ihm eine Nennung als Nachwuchskünstler des Jahres im „Theater heute-Jahrbuch“ ein. 2025 folgte eine erneute Einladung mit „Draußen vor der Tür“, das auch für das Nachtkritik-Theatertreffen ausgewählt wurde.
Seine Kurzfilme „Elsewhere“, „Letters from Silivri“ und „Proll!“ liefen auf über 60 internationalen Festivals, u.a. in Clermont-Ferrand, London und Oberhausen, und wurden vielfach ausgezeichnet — darunter mehrfach mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“. „Letters from Silivri“ erhielt u.a. den Connection Award und den Student Prize in Clermont-Ferrand sowie den SIYAD Award der türkischen Filmkritik. „Proll!“ gewann die Goldene Lola, den Deutschen Kamerapreis und den Deutschen Wettbewerb in Oberhausen und qualifizierte sich für die Vorauswahl der 95. Oscars in der Kategorie „Live Action Short Film“. Adrian war Jurymitglied beim Filmfestival Istanbul, Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und wurde 2021 für Berlinale Talents ausgewählt. Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und lebt in Berlin.